Graf Barf vor Ort – Folge 5: Heute sind wir bei dem Hundetrainer Dieter Paul aus Rohrbach (Landkreis Südliche Weinstraße in der Pfalz)

Vertrauen, Respekt, Geborgenheit und Sicherheit – das sind für den Hundetrainer Dieter Paul die wichtigsten Eckpfeiler, wenn es um Hunde geht. Und von Hunden, auch den nicht ganz so „einfachen“, hat er eine Menge Ahnung! Er selbst lebt derzeit mit einem stattlichen Rudel von sieben Hunden zusammen: den vier Rottweiler-Damen Tina, Lisa, Kimi und Maja, zwei Rottweiler-Jungs Theo und Dony und Toni, einem Dalmatiner-Rüden. Das Besondere: Sie kommen alle aus dem Tierschutz. Mit 20 hat er damals seine große Liebe zu Hunden entdeckt, vor allem zu Rottweilern. Sein erster Rottweiler aus einem Tierheim – und gleich eine echte Herausforderung – war Rico. Aber durch ihn lernte er Herrn Hubert, nennen wir ihn einen „Hundeflüsterer“, kennen. Gemeinsam mit ihm machte Dieter Paul die ersten Schritte in Bezug auf Kommunikation mit dem Hund und Hundetraining. Das Thema lässt ihn bis heute nicht mehr los. Heute ist er ein erfolgreicher Hundetrainer mit einem tiefgreifenden Wissen über Hunde, das Zusammenleben mit ihnen und Hundetraining, besonders von den sogenannten „Problemfällen“. Er will Hundebesitzern Hilfestellung geben, wie man in unserer heutigen Zeit einen Hund gut sozialisiert und erzieht, und ihn dabei aber artgerecht leben lässt. Dazu gehört für Dieter Paul auch eine artgerechte Hundeernährung. So führt er auch einen Futtershop in Rohrbach in der Pfalz. Dies alles war für uns Grund genug, mit ihm ein kleines Interview zu führen.

Graf Barf: Wenn man die Über-uns-Seite auf Ihrer Homepage liest, ist dies eine ganz erstaunliche und leidenschaftliche Geschichte, wie Sie Hundetrainer wurden und was Ihnen dabei wichtig ist. Deshalb die Frage zu Beginn: Was ist das Erste und absolut Wichtigste, was eine junge Fellnase am besten sofort lernen und sicher beherrschen sollte? 

Dieter Paul: Das Erste ist noch nicht mal eine bestimmte Übung, sondern an oberster Stelle steht, das Vertrauen zu seinem Hund aufzubauen, ohne den Hund zu bedrängen. Das ist die Basis von allem, was folgt. Was die Übung angeht, finde ich den „Rückruf“ mit am wichtigsten, und dieser funktioniert nur, wenn der Hund seinem Halter vertraut!

Graf Barf: Ab welcher Lebenswoche sollte man mit dem Training wie lange pro Tag beginnen, wenn man einen Welpen zu sich nimmt?

Dieter Paul: Man sollte sofort mit der Erziehung beginnen, denn das ist bereits Training. Damit ist noch nicht mal der Hundeplatz oder die Hundeschule gemeint, sondern einfach das Training zu Hause. Was soll oder darf der Hund, was darf er nicht? Das ist von Halter zu Halter verschieden und sollte gleich angegangen werden. 

Zum Beispiel: Darf der Hund auf die Couch? Darf der Hund ins Schlafzimmer? Darf der Hund an einem hochspringen?

Zwei Punkte sind immer ganz wichtig: Erstens, was man von dem erwachsenen Hund möchte, sollte man dem Welpen schon anfangen beizubringen. Und zweitens, bei allem, was man tut, darf es dem Hund nicht schaden, und es muss funktionieren. Das gilt das ganze Leben lang. Die erste Woche sollte man dem neuen Familienmitglied erst einmal Zeit geben, anzukommen. Dann kann man nach und nach mit dem Training anfangen. 

Wie lange man mit einem Hund arbeitet, hängt von einigen Faktoren ab: Alter, Rasse und Schwere der Übung. Eine Übung soll immer auf dem Höhepunkt aufhören – nicht erst, wenn der Hund nicht mehr kann oder keine Lust mehr hat. Über den Tag verteilt immer mal wieder für ein paar Minuten trainieren, aber immer dabei dem Hund genügend Zeit geben, das alles zu verarbeiten, und auch dem Hund Ruhe zugestehen.

Graf Barf: Wie ist Ihre Trainingsphilosophie? Und warum?

Dieter Paul: Unsere Philosophie ist das Arbeiten mit der Körpersprache! Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Mensch nicht mehr reden darf. Wir achten darauf, dass unsere Kunden – also die Hundebesitzer – ihre Körpersprache sauber und lesbar für den Hund einsetzen. Der Hund kommuniziert doch auch über Körpersprache. Also besitzt der Vierbeiner schon von Geburt an diese Fähigkeiten, mit den Augen und seinen ganzen Sinnen zu lernen. Genau das versuchen wir, uns zunutze zu machen. Dies erklären und zeigen wir unseren Kunden immer wieder. 

Wichtig: Zur Körpersprache gehört der ganze Körper – unser Auftreten, die Mimik, die Gestik, souveränes Handeln…

Graf Barf: Das klingt spannend, aber auch sehr logisch, denn so begann sicherlich damals vor Urzeiten auch alles zwischen Mensch und Wolf. Was raten Sie den Hundemenschen, die zu Ihnen kommen, wie sie ihren Hund am besten ernähren sollten, gerade den Ersthundebesitzern?

Dieter Paul: Da wir aus Wissen und Überzeugung heraus unsere Hunde seit ca. 20 Jahren barfen, gibt es zur gesunden und naturnahen Ernährung für uns keine Alternative zum Barf. In jedem Hund ist noch genug Wolf vorhanden, so dass zur artgerechten Ernährung eine wolfsähnliche Mahlzeit durch nix ersetzt werden kann. Ersthundebesitzern oder Barf-Neulingen empfehle ich meistens die Menüs, da viele Anfänger Berührungsängste mit dem Thema Barf haben und sie diese Ängste dadurch schneller verlieren. Das ist einfach, und dabei kann sich jeder mit dem Barfen und dem ganzen Thema vertraut machen.

Graf Barf: Das ist ja genau unser Thema bei Graf Barf ?. Seit wann kennen Sie Graf Barf, und was mögen Sie daran besonders?

Dieter Paul: Seit ca. 5 Jahren kenne ich Graf Barf. Aufmerksam wurde ich durchs Internet auf diese Produkte. Seit die erste Bestellung bei uns eingetroffen ist und unsere Hunde es für gut befunden haben, ging kein Weg mehr daran vorbei. Dadurch, dass die Würfel aus dem Fleisch und den Innereien geschnitten werden – und nicht gepresst oder gewolft sind –, haben unsere Hunde ein natürliches Kauerlebnis, und jeder Würfel schmeckt anders. Da sind in jeder Mahlzeit Abwechslung und Kauspaß garantiert.

Graf Barf: Gibt es ein Lieblingsprodukt?

Dieter Paul: Unsere Hunde lieben alle Produkte von Graf Barf, aber auf das Lamm Sensitivmenü fahren sie besonders ab. Ich kann und werde daher aus eigener Erfahrung und Überzeugung Graf Barf meinen Kunden ohne Wenn und Aber wärmstens empfehlen.

Graf Barf: Das ist aber ein schönes Kompliment, vielen Dank dafür. Wir geben unser Bestes – versprochen. Vielen Dank für das interessante Interview. 

Allen, die sich für Dieter Paul interessieren, legen wir die Webseite http://www.hundetrainer-rohrbach.de/ wärmstens ans Herz.

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